Wagenfähren
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Wittow
Bj. 1895
Wittow Baujahr Bauwerft:
1895  Vulcan-Werke, Stettin
B.-nr: 224
50 Tonnage 24,04 m lang 5,32
5,68
m breit 1,19
1,79
m Tiefg. 273 Passagiere 6 PKW   Knoten
Namen:
  1. Wittow 
Fährbetrieb / Reederei:
  1. Rügensche Kleinbahnen (RüKB) - 1939
  2. Deutsche Kriegsmarine - 1945
  3. Rote Armee der SU - 1949
  4. Deutsche Reichsbahn - 1968
  5. VEB Fahrgastschiffahrt "Weiße Flotte", Stralsund - 1990 
  6. Weiße Flotte GmbH, Stralsund (FRS, Flensburg) - 2005
  7. Erlebnis- und Technikmuseum Zuckerfabrik GbR, Barth - ca. 2013
  8. Förderverein zur Erhaltung der Rügenschen Kleinbahnen e. V., Putbus
aktueller und früherer Fähreinsatz:

1896 - 08.1995 "Wittower Fähre" über den Breetzer Bodden / Rügen
- als schmalspurige Eisenbahnfähre auf der Kleinbahnstrecke Bergen-Wittow-Altenkirchen

- ursprünglich Dampfschiff, ab 1922 Benzol-Sauggasmotor, ab 1937 3-zyl.-Dieselmotor 85 PS;
- Eisenbahnbetrieb bis 1968, dann bis 1995 Autofähre
1996 - 2005 aufliegend Wittow, Rügen an der alten Fährstelle, teilweise noch im Einsatz
https://schmalspurmodellbau.de/faehre/faehre_vorbild/faehre_vorbild.php
2005 für symbolische 1 € verkauft an das Erlebnis- und Technikmuseum Zuckerfabrik GbR in Barth
(Infoquelle: Ostsee-Zeitung, Rostock 27.8.2005)
- dort an Land
als Technisches Denkmal aufgestellt, aber keine Erhaltungsmaßnahmen erfolgt; 2013 zum Verkauf stehend
ab 2012 auf Initiative des „Förderverein zur Erhaltung der Rügenschen Kleinbahnen“  vollständige Aufarbeitung in Barth bei der Schiffswerft Barth GmbH 
soll als betriebsfähiges Technikdenkmal an der Wittower Fähre eingesetzt werden
07.2017 wieder zu Wasser gelassen - s. Fotos
2021 wieder mit altem DDR-Steuerhaus versehen - s. Foto
Schmalspureisenbahnfähre „Wittow“
1896 war die auf der Stettiner Vulkan-Werft gebaute Schmalspureisenbahnfähre „Wittow“ auf der Kleinbahnstrecke Bergen-Wittow-Altenkirchen in Betrieb genommen worden, weil die einheimischen Fischer erfolgreich den Bau einer Eisenbahnbrücke zur Halbinsel Wittow verhindert hatten. Sie befürchteten das Ausbleiben der jährlichen Heringszüge infolge des Bauwerks.
1911 wurde die „Wittow“ durch ihr Schwesterschiff „Bergen“ entlastet.
Bis 1969 setzten die Fähre Lokomotiven, Waggons sowie Autos über und verrichtete danach noch jahrzehntelangen Dienst als reine Autofähren. Ab 1994 lag die „Wittow“ als Reservefähre der Weißen Flotte in Bereitschaft, bevor sie zum Ende des Jahrhunderts ganz ausgemustert wurde. Ihr Status als technisches Denkmal bewahrte sie vor der Verschrottung, dem Schwesterschiff „Bergen“ hingegen nutzte er nicht, es wurde Ende der 90-er Jahre verschrottet.
Die Fähre ist 24 Meter lang, 5,28 Meter breit und wiegt ausgerüstet fast 100 Tonnen. Angetrieben wurde sie ursprünglich durch eine Dampfmaschine, 1922 versuchsweise für einen Monat mit einem Sauggasmotor (Benzolmotor). Der letzte Antrieb bestand seit 1938 aus einem dreizylindrigen Dieselmotor – über zwei Kupplungen auf jede der beiden entgegengesetzten Schiffsschrauben umsteuerbar.
Zeitungsabericht von 2014 - Quelle nicht mehr einsehbar
Schmalspur-Eisenbahntrajekt - Gleislänge 22 m
45 NRT  - 15 S 22-2 / 40446
https://www.ddr-binnenschifffahrt.de

Webseite von Jelle-Jan Postma über die "Wittower Fähre" als Modellbauanlage
Infolink  http://www.ruegensche-kleinbahnen.de/faehrschiff-wittow.html
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"Wittow"  noch am alten Anleger der "Wittower Fähre"  Fotos: Pieter Inpijn
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als Technik-Denkmal in Barth 5.2006

in Barth 3.7.2014 - die Fähre wird vollständig aufgearbeitet

in Barth 3.8.2017 - wenn weitere Mittel zur Verfügung stehen, soll die Fähre weiter hergerichtet werden
 
©  Wilhelm Langes, Germany 2003 ff.
 email:  fjordfaehren_@_gmx.de
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